Sonderausstellungen:
Prüm früher - Prüm heute
Ausstellung "Takenplatten" im Konvikt - Haus der Kultur
Eintritt:Führungen:
nach Vereinbarung
Leitung:
Matthias Kockelmann
Über 12.000 Exponate auf 1.300 qm Ausstellungsfläche
Das erste Prümer Museum - eröffnet 1929 - ist im 2. Weltkrieg verloren gegangen. Wieder eröffnet wurde es 1973; in die jetzigen Räume, einem Teil des ehemaligen Krankenhauses, kam es 1988.
In der Eingangshalle findet man etliches, das mit Eisen bzw. Eisengut zu tun hat: Taken-, Ofen- und Kaminplatten, eine Glocke von 1746, Eisenträger des 19. Jahrhunderts, außerdem eine Druckmaschine, eine Schrotmühle, eine Kirchturmuhr von 1826 und ein Modell des Bahnhofs Prüm 1916.
Im Flur wird versucht, die Geschichte der klösterlichen Einrichtungen - Abtei Prüm, Stift Prüm und Abtei Niederprüm - deutlich zu machen. Eine Setzmaschine von 1901 und Schreibmatrial aus vergangenen Zeiten leiten über zu den Prümer Zeitungen. Ein Raum ist Wechselausstellungen vorbehalten, ein anderer birgt eine "Dorfkneipe", wieder ein anderer die kleine Museumsbibliothek. Im Treppenhaus wird die Geschichte des Prümer Kandes in Karten, Bildern und Texten von der Frühzeit bis in unsere Tage aufgezeichnet.
Die 1. Etage führt in die Welt der Kinder und lässt manche Erinnerung wieder wach werden: Spielzeug, vor allem Puppen aus Holz, Papiermache, Porzellan, Biskuit, Stoff, Zelluloid und Venyl, vor allem aus dem Puppenland Thüringen und aus bekannten französischen Firmen, Hinzu kommen Souvenirpuppen aus allen Teilen der Erde, Puppenwagen, Teddys, Steifftiere, Puppenstuben und -läden, verschiedene Puppentheater und allerlei Bubenspielzeug.
Im Flur sind Kinder- und Jugendbücher zu finden, Schaukelpferde und Roller.
Ein Raum zeigt alte Sportgeräte, ein anderer die Klosterschreibstube mit Fotos von Buchmalereien aus acht Prümer Codices, die heute in Madrid, Paris, Rom, Manchester, Berlin, Koblenz und Trier aufbewahrt werden.
Die 2. Etage beginnt mit Hutmacherei, Kürschnerei, alten Türen, Herden und Öfen sowie einer Kinderwagensammlung. Im kirchlichen raum befinden sich Grabkreuze, Altäre, Kirchenbänke, (1700), Messgeänder u. a. Der Flur führt in die Wohnwelt - vom 18. Jahrhundert bis in die 50er Jahre: Schlafraum um 1780, Wohnraum aus der Emirezeit um 1800, der Gründerjahre um 1870, aus der Jugendstilzeit um 1900, Küche um 1900, Wohnraum der 20er Jahre, Radios der 20er Jahre bis etwa 1960. Alles was zum Kaffeetrinken gehört seit der Frühzeit, vervollständigt das Bild.
die 3. Etage, die sich über das ganze Haus erstreckt, zeigt Beispiele aus der Landwirtschaft und dem Handwerk (Schreinerei, Drechslerei, Schmiede, Töpferei, Färberei, Schürmacherei, Gerberei, Weberei, Stellmacherei, Ziegelei, Imkerei, Sattlerei).
Hinzu kommen Dienstleistungsbetriebe (Tante Emma-Laden, Marktstand, Apotheke, Eisenbahn, Post, Schule, Bäder, Barbier bis hin zur Feuerwehr), außerdem bäuerliche Küche und ein Wohnraum, Waschküche, Butter- und Käsezubereitung, ein Raum mit kirchlicher Volkskunde (u. a. Geschichte des Heiligenbildes) und ein Erinnerungsraum an das ehemalige Krankenhaus.
Eine Bildergalerie zum Museum Prüm finden Sie auf den Internetseiten der Eifelvereins-Ortsgruppe Prüm, hier klicken
Kontakt + Öffnungszeiten
Kontakt:
Tourist-Information Prümer Land
Haus des Gastes
Hahnplatz 1
54595 Prüm
E-Mail: ti@pruem.de
Telefon: 06551 505
Telefax: 06551 7640
Öffnungszeiten
Montag - Freitag 9.00 - 17.00 Uhr
Samstag 10.00 - 13.00 Uhr
zusätzlich:
01.06. - 31.10.