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Dienstleistungen

Ehefähigkeitszeugnis beantragen

Zuständige Mitarbeiter

Last, Ute

+49 6551 943-351

Aufgaben:

Standesamt-Personenstandswesen, behördliche Namensänderung (öffentlich-rechtliche Namensänderung), Ordnungsbehördliche Genehmigungen nach dem Bestattungsgesetz, Kirchenaustritte,

Schmitz, Julia

+49 6551 943-301

Aufgaben:

Standesamt-Personenstandswesen, behördliche Namensänderung (öffentlich-rechtliche Namensänderung), Ordnungsbehördliche Genehmigungen nach dem Bestattungsgesetz, Kirchenaustritte

Zugehörige Abteilungen

Leistungsbeschreibung

Mit einem Ehefähigkeitszeugnis wird bescheinigt, dass einer beabsichtigten Eheschließung keine rechtlichen Hindernisse entgegenstehen. Ob ein derartiges Zeugnis benötigt wird, hängt von dem Recht des Landes ab, in dem die Eheschließung erfolgen soll.

Als Ausländer/in heiraten in Deutschland:

Wollen Sie als Ausländerin oder Ausländer in Deutschland heiraten, müssen Sie ein Ehefähigkeitszeugnis des Staates vorlegen, dessen Staatsangehörigkeit Sie besitzen; dies ist eine Anforderung des deutschen Eheschließungsrechts. In diesem Zeugnis muss die zuständige Heimatbehörde bestätigen, dass der Eheschließung nach Ihrem Heimatrecht kein gesetzliches Ehehindernis entgegensteht. Angehörige von Staaten, deren Recht ein Ehefähigkeitszeugnis nicht vorsieht, benötigen stattdessen eine förmliche Befreiung von der Pflicht zur Beibringung des Ehefähigkeitszeugnisses; diese Befreiung erteilt die Präsidentin oder der Präsident des Oberlandesgerichtes. Einzelheiten hierzu erfragen Sie bitte beim Standesamt.

Als Deutsche/r heiraten im Ausland:

Wenn Sie als Deutsche oder Deutscher im Ausland heiraten möchten, erkundigen Sie sich bitte bei der zuständigen ausländischen Behörde, ob dort ein Ehefähigkeitszeugnis erforderlich ist. Ausgestellt wird das Zeugnis von dem Standesamt Ihres deutschen Wohnsitzes, wenn der beabsichtigten Eheschließung nach deutschem Recht keine Ehehindernisse entgegenstehen. Auf diesem Gebiet gibt es auf Grund von Staatsverträgen insbesondere mit unseren unmittelbaren Nachbarländern einige Besonderheiten, über die Sie Ihr Standesamt informieren kann. Das Vorstehende gilt auch für heimatlose Ausländer, Asylberechtigte sowie ausländische Flüchtlinge und Staatenlose mit gewöhnlichem Aufenthalt in Deutschland.

Teaser

Zur Schließung einer Ehe im Ausland benötigen deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ggf. ein Ehefähigkeitszeugnis. Dies trifft ebenso für Ausländerinnen oder Ausländer zu, die in Deutschland heiraten möchten.

An wen muss ich mich wenden?

Für die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses für Deutsche ist das Standesamt des Wohnsitzes der deutschen Partnerin oder des deutschen Partners zuständig.

Dort können Sie als Ausländerin oder Ausländer auch Informationen über das Ehefähigkeitszeugnis Ihres Heimatstaates erhalten, um das Sie sich dann bei Ihrer zuständigen Heimatbehörde kümmern müssen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

In der Regel werden der Personalausweis oder Reisepass der Eheschließenden benötigt. Zusätzlich können weitere Unterlagen notwendig werden. Lassen Sie sich am besten beraten.

Welche Gebühren fallen an?

Sofern keine Gebührenbefreiung im Rahmen zwischenstaatlicher Vereinbarungen vorgesehen ist, kostet die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses für Deutsche 48,00 Euro, wenn auch ausländisches Recht zu beachten ist 59,00 bis 118,00 Euro.

Die Beschaffung eines Ehefähigkeitszeugnisses für Ausländerinnen und Ausländer kostet 48,00 Euro.

Gebühr für die Ausstellung eines Ehefähigkeitszeugnisses für Deutsche

Gebühr: 48,00 €

Art der Gebühr: Abgabe

Gebührenspanne, wenn auch ausländisches Recht zu beachten ist

Welche Fristen muss ich beachten?

Das Ehefähigkeitszeugnis für Deutsche zur Eheschließung im Ausland gilt für die Dauer von sechs Monaten. Die Gültigkeit des Ehefähigkeitszeugnisses für Ausländerinnen und Ausländer zur Eheschließung in Deutschland richtet sich nach der im Ehefähigkeitszeugnis angegebenen Dauer; es gilt jedoch nicht länger als sechs Monate.

Die Befreiung vom Erfordernis zur Beibringung eines Ehefähigkeitszeugnisses durch die Präsidentin oder den Präsidenten des Oberlandesgerichts gilt ebenfalls nur für die Dauer von sechs Monaten.