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Dienstleistungen

Eheschließung im Ausland: Nachbeurkundung

Zuständige Mitarbeiter

Last, Ute

06551 943-351

Aufgaben:

Standesamt-Personenstandswesen, Namensänderungsbehörde, Ordnungsbehördliche Genehmigungen nach dem Bestattungsgesetz, Einwohnermeldeamt  

Reichertz, Günter

06551 943-301

Aufgaben:

Personenstandswesen-Standesamt, Namensänderungsbehörde, Ordnungsbehördliche Genehmigungen nach dem Bestattungsgesetz

Zugehörige Abteilungen

Anträge / Formulare

Formloser Antrag - Antragsberechtigt ist jeder der beiden Ehegatten; sind beide verstorben, auch deren Eltern und Kinder.

Bemerkungen

Die Nachbeurkundung hat den Vorteil, dass das deutsche Standesamt bei Bedarf eine deutsche Eheurkunde ausstellen kann.

Leistungsbeschreibung

Beurkundung einer Eheschließung im Ausland durch ein deutsches Standesamt

Im Ausland geschlossene Ehen werden in Deutschland grundsätzlich anerkannt. Deutsche Staatsangehörige haben jedoch die Möglichkeit, derartige Ehen auf Antrag in das Eheregister ihres deutschen Wohnsitzstandesamts eintragen zu lassen; dies gilt auch für Staatenlose, heimatlose Ausländer und ausländische Flüchtlinge.

Verfahren

VerfahrensbereichVorgangAuthentisierungGebührenpflicht
PersonenstandswesenAnforderung Eheurkundekeinegebührenpflichtig

Welche Fristen muss ich beachten?

Keine.

Welche Gebühren fallen an?

Die Nachbeurkundung einer im Ausland geschlossenen Ehe kostet 55 bis 110 Euro; die Höhe der Gebühr ist von dem Verwaltungsaufwand im Einzelfall abhängig.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Auskünfte zu den erforderlichen Unterlagen für den Antrag auf die Nachbeurkundung einer im Ausland geschlossenen Ehe erfragen Sie bitte beim Standesamt. Regelmäßig werden benötigt:

  • Heiratsurkunde (Eheurkunde) über die im Ausland geschlossene Ehe, gegebenenfalls mit Beglaubigung durch die zuständige ausländische Behörde (Apostille) oder Legalisation durch die deutsche Auslandsvertretung
  • gültiger Personalausweis, Reisepass oder Reiseausweis
  • gegebenenfalls Einbürgerungsurkunde, Staatsangehörigkeitsausweis
  • Übersetzungen aller Urkunden in fremder Sprache durch im Inland vereidigte Übersetzer

Weitere zusätzlich erforderliche Unterlagen:

bei Geburt der Eheleute in Deutschland:

  • die Geburtsurkunden

Bei Geburt der Eheleute im Ausland:

  • die Geburtsurkunden mit Beglaubigung durch die zuständige ausländische Behörde (Apostille) oder Legalisation durch die deutsche Auslandsvertretung

War ein Ehepartner schon einmal verheiratet:

  • beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister der letzten Vorehe mit Auflösungsvermerk
  • ersatzweise oder bei früherer Eheschließung im Ausland: Nachweise über die Schließung und Auflösung aller Vorehen – zum Beispiel Eheurkunden, Sterbeurkunden, alle Scheidungsurteile (vollständig und mit Vermerk des Gerichts, seit wann das Urteil rechtskräftig ist / "Rechtskraftvermerk")
  • gegebenenfalls Anerkennung der ausländischen Scheidung durch den Präsidenten des Oberlandesgerichts

Hatte ein Ehepartner schon einmal eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet:

  • Nachweise über die Begründung und Auflösung aller Lebenspartnerschaften