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28. Neujahrsgespräch 2019 in Prüm

Mit Zuversicht ins neue Jahr

Das Jahr 2018 – ein weltweit von Krisen und Katastrophen überschattetes Jahr. Auch unsere Region blieb davon nicht verschont. Die Hochwasserkatastrophe im Frühsommer hinterließ Spuren der Verwüstung, die Bilder der besonders betroffenen Ortschaften sind noch präsent.
Dem Hochwasser folgten Monate der Trockenheit und bereiteten vielen unserer Landwirte massive Probleme.
Unter anderem diese Naturkatastrophen ließ die Zahl der Einsätze unserer Freiwilligen Feuerwehren und der Hilfsorganisationen DRK und THW ihren bisherigen Höchststand erreichen.

Bürgermeister Aloysius Söhngen dankte stellvertretend für alle haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern den beim Neujahrsgespräch anwesenden Vertreterinnen und Vertretern dieser Organisationen. „Eines haben diese katastrophalen  Ereignisse aber wieder einmal gezeigt: die Zuverlässigkeit und enorme Hilfsbereitschaft unserer Bürgerinnen und Bürger – sei es durch deren tatkräftige Hilfe oder finanzielle Unterstützung - wenn Nachbarn, Freunde, Mitmenschen zu Schaden kommen. Dafür danke ich Ihnen allen herzlich.“  

Miteinander das Gemeinwesen in unserer Verbandsgemeinde auch weiterhin zu stärken, dazu ermunterte Bürgermeister Aloysius Söhngen seine Gäste beim 28. Neujahrsgespräch im Ratssaal der Verbandsgemeinde Prüm. Knapp 300 Zuhörerinnen und Zuhörer aus Politik, dem benachbarten Ausland, Behörden und Institutionen, hiesiger Unternehmen, der Hilfsorganisationen, der ehrenamtlich Engagierten, Bürgerinnen und Bürger  waren seiner Einladung am ersten Donnerstag nach den Weihnachtsferien gefolgt, um seinem Rückblick auf das Jahr 2018, dem Ausblick auf das neue Jahr 2019 und vor allem dem Vortrag des diesjährigen Gastredners Dr. Manfred Lütz aus Bonn zu folgen.

Söhngen richtete seinen Dank auch an alle ehrenamtlichen Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister und den Räten für ihre Arbeit in der Kommunalpolitik. Er ermutigte zum Engagement in den Bürgervertretungen. Nirgendwo sonst könne man Politik spürbarer gestalten und direkten Einfluss nehmen auf die Entwicklung vor Ort. Das Amt eines Ortsbürgermeisters, einer Ortsbürgermeisterin oder eines Ratsmitglieds sei sicher nicht immer einfach – Verantwortung für andere zu übernehmen sei nie einfach. Man ernte nicht immer Lob und sei so mancher kontroverser Diskussion ausgesetzt, fuhr Söhngen fort. Aber diese Aufgabe bedeute auch Erfüllung. Sich für andere einzusetzen mache laut einer Studie glücklicher, als mehr Geld zu besitzen. „Bitte stellen Sie Ihr Talent und Ihr Engagement bei den Kommunalwahlen im Mai zur Verfügung!“ bat Söhngen wörtlich.

Ein Zeichen für die gute Arbeit in den Räten und der Verwaltung sei unter anderem auch wieder die hervorragende wirtschaftliche Situation in der Verbandsgemeinde Prüm, wenngleich ersten Prognosen zufolge, der weltweite wirtschaftliche Aufschwung der vergangenen Jahre zu Ende gehe – die besten Jahre seien vorbei. Von düsteren Prognosen wolle man sich jedoch besonders heute nicht beeinflussen lassen und zuversichtlich die bereits begonnene Arbeit fort-setzen und neue Aufgaben im Jahr 2019 angehen. Dazu wünschte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm allen Anwesenden Mut, Erfolg und viel Glück!

Die Kreismusikschule feiert in diesem Jahr ihr 50. Bestehen; hierzu gratulierte Söhngen vorab den Musikerinnen und Musikern, darunter den stell-vertretenden Leiter Thomas Rippinger und dankte ganz herzlich für die musikalische Gestaltung der Veranstaltung.