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Ein Blick zurück: Gelübdekapelle in Hontheim

Mariengedenken am 22.09.2019

In der Endphase des Zweiten Weltkrieges gelobten die Einwohner des Schneifeldorfes Sellerich, im Falle eines guten Endes eine Muttergottes-Kapelle zu errichten.

Vier Jahre später - nach den wichtigsten Aufräumarbeiten - wurde das Gelübdekapellchen im Distrikt "Wolkert" errichtet.

Immer wieder wurde es von Pilgern und Wanderern aufgesucht, um ein Gebet zu sprechen und innezuhalten.

75 Jahre nach dem Versprechen ist man jetzt dabei, die Kapelle samt Umland zu sanieren und wieder zugänglich zu machen. Viele fleißige Hände arbeiten mit, so dass man in Kürze wieder eintreten kann. Das Gotteshaus liegt schräg gegenüber dem ehemaligen Reichsarbeitsdienstlager, von dem noch die Eingangstore erhalten sind.

Am Sonntag, 22. September, findet um 14 Uhr eine Hl. Messe in Sellerich statt, danach erfolgt eine Prozession zur Marienkapelle "Im Wolkert".

Text und Fotos: Joachim Schröder

Die Gelübdekapelle in Hontheim am Fuße des "Schwarzen Mannes"
Eingangstore des ehemaligen Reichsarbeitdienstlager in der Nähe der Kapelle