MENÜ
zurück

Erfolgreicher und gut besuchter 5. Prümer Schmerztag im St. Joseph-Krankenhaus Prüm

von links: Dr. med. Peter Heinen, Alexander Borsch, Dr. med. Bettina Dunkel, Dr. med. Christian Elsen

von links: Dr. med. Peter Heinen, Alexander Borsch, Dr. med. Bettina Dunkel, Dr. med. Christian Elsen

Chronische Kopfschmerzen im Mittelpunkt – im Rahmen des bundesweiten Aktionstags gegen den Schmerz

Auch in diesem Jahr hat das St. Joseph-Krankenhaus Prüm wieder im Rahmen des bundesweiten Aktionstages gegen den Schmerz den Prümer Schmerztag veranstaltet. Bei der fünften Auflage unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Christian Elsen ging es um chronische Kopfschmerzen. Das Angebot von Vorträgen und Aktionsprogramm nahmen erneut zahlreiche Interessierte wahr und informierten sich vor Ort bei den Experten.

Zunächst begrüßte Herr Theo Korth, Geschäftsführer des St. Joseph-Krankenhauses, und Frau Mathilde Weinandy, stellvertretende Vorsitzende des Freundes- und Fördervereins des St. Joseph-Krankenhauses Prüm, die sehr zahlreich erschienenen Gäste und richtete Grußworte an sie. Anschließende erläuterte Dr. med. Christian Elsen, DESA, MHBA, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im St. Joseph-Krankenhaus, die Epidemiologie der Kopfschmerzen, Befunderhebung und Diagnostik.

Dr. med. Peter Heinen, Facharzt für Neurologie, St. Vith (B), stellte die häufigsten Kopfschmerzarten  vor. Mitarbeiter der Abteilung für Physiotherapie demonstrierten physiotherapeutische Möglichkeiten bei Kopfschmerzen. Frau Dr. med. Bettina Dunkel, Oberärztin der Abteilung für Anästhesie und Intensivmedizin im St. Joseph-Krankenhaus, sprach über die nicht-medikamentöse Therapie von Kopfschmerzen. Die Deutsche Rheuma-Liga öAG Prüm zeigte die Hockergymnastik und das Pflegeteam der Schmerz- und Palliativstation stellte die Aromatherapie vor.

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Schmerzarten, quasi jeder kennt sie. Es gibt zahlreiche verschiedene Kopfschmerzarten, sie können an verschiedenen Stellen des Kopfes auftreten, einseitig oder zweiseitig und weitere Symptome mit sich führen. Für den Arzt und die Diagnosestellung ist es hilfreich, wenn der Patient genauere Angaben über das Auftreten und die Dauer der Kopfschmerzen geben kann. Deshalb ist es förderlich, Angaben dazu aufzuschreiben. Eventuell kann darüber hinaus eine Kopfuntersuchung, zum Beispiel im MRT, notwendig sein, oder Befundungen durch einen Neurologen oder Augenarzt.
Dann gilt es zu entscheiden, welche nichtmedikamentöse Therapie helfen kann, denn Schmerzmittel sollten nicht über einen längeren Zeitraum eingenommen werden. Sport oder Entspannungsübungen oder kalte Umschläge können nützlich sein.

Text und Foto: Caritas Trägergesellschaft West gGmbH (ctw)